Guter Einstieg für Sportler der LG Ohra – Energie in den Juni und die Hauptsaison 2021

Recht früh durch den Termin der Olympischen Sommerspiele, fanden die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen in Braunschweig (4.-6.6.2021) statt. Bereits im Vorfeld wurde das Gehen als DM ausgetragen, bei dem Jonathan Hilbert Gold über 50 km mit Olympianorm erreicht hatte. Diese Goldmedaille und nun eine Bronzemedaille durch Tom Meier im Speerwurf (LC Jena) – Sohn der einstigen Olympiasiegerin und Weltrekordhalterin Petra Felke(80,00 m- mit altem Speer) , stellten die gesamte Ausbeute des Thüringer Leichtathletikverbandes dar- weniger gab es nie. Dazu kamen noch eine Handvoll Finalplatzierungen (4.-8.), von denen mit einem 4. Rang, der Bronzemedaillengewinner von 2020, Maurice Voigt von der LG Ohra – Energie mit diesmal 73,37 m einkam. Seine Höhepunkte sind die Deutschen Juniorenmeisterschaften Ende Juni in Koblenz und die U23 EM im Juli in Estland.

In Erfurt (04.06.2021) fand das 3. Abendsportfest statt, bei dem aber nur Sportler von Eliteschulen des Sports und Kadersportler teilnehmen durften. Von der LG Ohra – Energie war dies Heidi Preßler (19) in der wJA 18/19 (U20) vergönnt, die den Hochsprung mit 1,60 m gewann, wie auch Charlotte Beck (W15) , die gemeinsam mit Aurora Klotz (LC Jena) mit 1,45 m einen Sieg davontrug. Einen 3. Sieg für die LG Ohra – Energie gab es für Anton Weber (M13) mit 1,35 m ebenfalls im Hochsprung. Somit waren 3 x Siege eine gute Ausbeute.

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Einige Sportler der LG Ohra – Energie /SV Einheit Eisenach starteten hingegen am 5.6.2021 bei herrlichem Frühlingswetter in Dresden gegen die gesamte Elite des Sportgymnasiums Dresden und umliegender Vereine vom Bezirk Dresden. Während ein Start im heimischen Erfurt nicht möglich ist, da die Eisenacher Sportler nicht zu dem Elitekreis (Sportgymnasium, Kadersportler) zählen, waren sie froh, als Gäste in Dresden an den Start gehen zu können. Die Chance Kader zu werden, war 2020 nicht gegeben, da die nötigen Wettkämpfe ausfielen. Daß die LG Ohra – Energie Sportler auch in Erfurt eine gute Rolle hätten spielen können wird daran deutlich, daß beispielsweise Lara-Marie Savu (W13) mit ihren im Mehrkampf erzielten Einzelleistungen (75 m, 60 m Hürden und Weitsprung), in Erfurt als Siegerin hätte hervorgehen können, ebenso wie Maria Matewosjan (W14) im Hochsprung.

Ausgetragen wurden Blockmehrkämpfe mit 5 Disziplinen. Maria Matewosjan (W14) absolvierte den Block Sprint/Sprung und konnte mit einem ansprechenden Ergebnis von 2410 Punkten einen guten 2. Platz erkämpfen. Über 100 m sprintete sie 14,02 s, über 80 m Hürden in 13,18 s und somit deutlich besser als 1 Woche zuvor in Leipzig (14,49 s) , im Hochsprung waren es 1,46 m – und somit 3 x PBL, während im Speerwurf nur 22,44 m gelangen und im Weitsprung 4,62 m eingingen. Lea Weber (W13) kam im Blockmehrkampf Lauf auf Rang 4 mit 2134 Punkten und erreichte folgende Einzelwerte : 75 m – 10,62 s, 60 m Hürden – 10,80 s, Weitsprung 4,44 m – und somit 3 x PBL, zu denen dürftige 26,0 m im Ballwurf und eine 3:14,04 min über 800 m, einen lange sicher geglaubten Podestplatz verhinderten.

Ein famoses Gesamtergebnis zelebrierte Lara – Marie Savu (w 13) im Blockmehrkampf Lauf – auch 5 – Kampf genannt. Sie erreichte neben PBL über 75 m in 9,96 s, 60 m Hürden in 9,94 s und im Weitsprung mit 5,05 m auch das Überschreiten neuer „Schallmauern“ und konnte den Kreisrekord sowohl über 60 m Hürden in besagten 9,94 s unterbieten, der seit 1982 von Anne-Kathrin May (BSG Einheit Eisenach) in 10,1 s (hand) und Nancy Jung seit 2001 (LG Ohra-Hörsel) in 10,18 s (elektronisch) gehalten wurde, sowie im 5-Kampf.

Auch ihr Ballwurf mit 36,5 m bedeuten eine PBL und abgerundet mit einem eher taktischen Laufsieg über 800 m in 2:47,78 min, kam sie auf einen überragenden Punktwert mit 2533 Punkten und 255 Punkten Vorsprung zur besten Sportschülerin vom Dresdner SC. Ihre 2533 Punkte bedeuteten eine Verbesserung um 54 Punkte zu Joelina Siemon (LG Ohra-Hörselgas) , die seit 2011 den Kreisrekord mit 2479 Punkte innehatte.

Nun ist immer noch nicht der Trainingsgipfel erreicht, dafür fehlen noch 3 Wochen und andersherum gesagt ist der Gipfel der Form erst in 6 Wochen erreicht, der sicher noch manche Steigerung der Ergebnisse erwarten läßt- so die Sportler starten dürfen…..

Eine Besonderheit hatte dieser Wettkampf noch zu bieten- war es doch der letzte Wettkampfauftritt im ehrwürdigen Heinz-Steyer Stadion von Dresden, das viele Weltrekorde verzeichnet hatte – es wird abgerissen und weicht einer über 20 Millionen teuren Leichtathletikarena- verdienter Lohn für 102 Jahre Spitzensport vom Dresdner SC 98.

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